Schwimmende Bühne am Lader Schlossweiher in Serfaus-Fiss-Ladis MOUNDS | © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH | Andreas Kirschner
Blogautorin Andrea Serfaus-Fiss-Ladis | © christianwaldegger.com
Andrea

MOUNDS-Sundowner am Schlossweiher in Ladis

11.05.2022 · Dabei sein, Sommer
Was ist bei "MOUNDS - Dem Musikfestival für die ganze Familie" das ultimative Sahnehäubchen mit der 🍒 on top? Sind es die spaßigen Workshops oder doch die mitreißenden Auftritte der Top-Acts aus der Kinder-Musik-Szene? Fest steht: Die Freude an der Musik begeistert Jung und Alt. Ein definitives Da-muss-ich-hin-Event ist aber gewiss das Sundowner-Konzert am Schlossweiher in Ladis. Hier ist nichts gewöhnlich. Nicht mal die Bühne.

Lesezeit: 5-6 Minuten

Hochkarätige Bandmitglieder


Der Blick auf die steinerne MITTELALTERBURG in Ladis ist eigentlich schon beeindruckend genug. Da braucht es doch weder einen romantischen SCHLOSSWEIHER zu ihren Füßen noch eine imposante schwimmende BÜHNE oder musikalische SHOWACTS! Oder doch? Also in Kombi harmonieren die „Bandmitglieder“ sehr gut miteinander. Die Konzertlocation kann was. Findest du nicht auch?

Tiroler Töne


Der „Bandleader“ beim Sundowner-Konzert 2022 ist der Singer- und Songwriter GILBERT. In der Schlagerszene ist er nicht mehr wegzudenken und dabei eng mit dem Hochplateau verbunden. Fast ZWEI JAHRZEHNTE lebte er nämlich hier oben.

Ich treffe den Tiroler Gilbert Soukopf dort, wo am 13. Juli 2022 sein SOUND durch die MOUNTAINS von SFL erklingen wird: am Lader Schlossweiher.

Hast du lange überlegt, ob du beim Sundowner in Ladis spielen sollst?


Keine Sekunde. Immer wenn ich Serfaus-Fiss-Ladis höre, dann geht mir das HERZ auf. Auch wenn ich seit nunmehr 20 JAHREN nicht mehr hier wohne. Das mag nun etwas kitschig klingen, aber wenn ich länger nicht mehr in meiner ehemaligen Heimat bin und dann die ZWÖLF KEHREN hinauffahre, dann bekomme ich immer wieder GÄNSEHAUT. Ich habe hier oben schöne Jahre verbracht, viele Konzerte in Bars gegeben und tolle Menschen kennengelernt. Mit der Region fühle ich mich nach wie vor sehr VERBUNDEN.

Was sagst du zu der doch sehr speziellen Bühne? Bekommst du bereits wackelige Beine?


Die Vorstellung, im Sommer an einem KLEINEN SEE zu spielen, hat mir sofort gefallen. Dass die Bühne auf dem Wasser schwimmt, wurde mir erst nach meiner Zusage mitgeteilt. Aber darauf lasse ich mich gerne ein. SEEKRANK werde ich bestimmt nicht, dafür ist der Ort einfach zu besonders. Du kennst das bestimmt auch: Es gibt Orte, die wahre KRAFTPLÄTZE sind. Dieser hier zählt definitiv auch dazu. Spürst du’s auch?

Wie hat deine Karriere als Solokünstler begonnen?


Eigentlich ganz UNERWARTET. Begonnen hat alles mit dem sehr persönlichen Lied „Du mein kleiner Freund“, das ich zu Beginn nur für meinen SOHN BENJAMIN geschrieben habe. 1982 ist er auf die Welt gekommen. Das Lied hat nun schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Vor ein paar Jahren habe ich es auf einem Konzert sogar für meinen ENKELSOHN MAXIMILIAN gesungen. Er war ebenfalls auf der Bühne. Der Song ist irgendwie ZEITLOS. Es war ein emotionaler Moment. Max hat übrigens bei den Wiener SÄNGERKNABEN gesungen.


Ich habe das Lied so geschrieben, dass sich jeder darin wiederfinden kann. Habe aber nicht damit gerechnet, dass es so gut bei den Leuten ankommt. Im RADIO wurde es immer wieder gewünscht. Das war dann der START MEINER SOLOKARRIERE. Zuvor war ich ja als KOMPONIST und TEXTER für andere Künstler tätig, das hat sich dann schlagartig geändert. Plötzlich lag der Fokus auf mich. Mein nächster Titel „Ich bin frei“ hat es dann sogar in die deutschen Charts geschafft.


Würdest du dich als bodenständigen Typ bezeichnen?


Ja, auch bevor meine Lieder im Radio gespielt wurden. Ich bin dankbar, das ich mit dem Geld verdienen kann, dass ich so gerne mache. Das ist nicht selbstverständlich. Mein Motto ist aber: WENIGER IST MEHR. Ich brauche keine drei Autos in der Garage. Fahren kann ich ja nur mit einem. Das vergessen leider viele. Ich beobachte zudem, dass ich im Alter die NATUR viel stärker wahrnehme, das schätze, was unser schönes LAND hergibt und die Zeit mit meiner FAMILIE noch mehr genieße.

Wichtig ist auch immer, dass du Freude an dem hast, was du machst – beruflich und privat. Du solltest dir keinen Druck aufbauen oder nach den Vorstellungen anderer leben. Wenn du was machst, musst du es spüren. Du musst sozusagen AUF EINER WELLE SURFEN und ein gutes Gefühl dabei haben. Nichts erzwingen, sondern einfach SPÜREN. So ist es auch beim Liederschreiben.

Neben deinen Stimmbändern trainierst du auch gerne deine Muskeln. Ist das richtig?


So könnte man es auch ausdrücken, ja. Sport ist für mich der perfekte Ausgleich, er ERDET mich. Man sollte sich immer möglichst breit aufstellen, seinen LEIDENSCHAFTEN nachgehen. Im Leben braucht es immer ZIELE: kleine und große. Musik und eben auch Sport sind meine zwei Passionen.

Parallel zu den ersten Anfängen im Musikbusiness habe ich eine Ausbildung zum SKI- UND SNOWBOARDLEHRER sowie BERGFÜHRER gemacht. Ich liebe es nach wie vor, im Winter SKITOUREN zu unternehmen. Im Sommer geht’s an den Felsen. Bei einer KLETTERTOUR richte ich meine Konzentrationen zu 100% auf den nächsten Tritt bzw. Griff. Hier gilt es mit Disziplin und DURCHHALTEVERMÖGEN ans Ziel zu gelangen. Musik wird da auf Pause gesetzt. Skitouren tragen da schon mehr zu meiner Kreativität bei. Ganz alleine den Berg auf zwei Brettern zu bestreiten, ist äußerst MEDITATIV. Die Bewegungen sind ganz anders als bei einer schweren Kletterpartie. So ist die ein oder andere Songzeile beim Tourengehen schon entstanden. 

Es wird gemunkelt, dass ein Album im Ötztaler Dialekt entsteht. Stimmt das?


Ja, das Gerücht vom Dialekt-Album stimmt tatsächlich. Es wird im Winter fertiggestellt. Da braucht man fast Untertitel. BACK TO THE ROOTS sozusagen. So was Authentisches habe ich noch nie gemacht. Hab das gemacht, was ich gespürt habe. Das Gefühl, wenn ein Lied entsteht, ist immer sehr speziell. Sobald es veröffentlicht ist, dann gehört es plötzlich allen. Das SPEZIELLE GEFÜHL ist dann weg, davor gehört es aber nur mir.

Auf was können sich die Konzertbesucher am Lader Schlossweiher freuen?


Gute Stimmung, eine fulminante Location und gute Musik. In Kürze erscheint auch mein NEUES ALBUM „Die Zeichen meines Lebens“. Beim Sundowner-Konzert in Ladis werde ich es mit Freude präsentieren. Zu hören werde aber nicht nur ich sein. Es wird einen ZWEITEN ACT geben: DIE HOFERS aus Südtirol. Es gibt sogar schon einen gemeinsamen Song. Die SYNERGIE zwischen den drei musikalischen Schwestern Franziska, Elisabeth und Anna Maria und mir passt einfach. Ich freu mich schon. Wir sehen uns dann dort, oder?

Neugierde geweckt?

Bist du auf der Suche nach einem ABENDLICHEN SOMMERKONZERT mit einzigartiger Kulisse? Dann ist der Sundowner im Rahmen von MOUNDS genau das Richtige für dich. Das Konzert am kleinen SCHLOSSWEIHER unterhalb der Burg Laudeck in Ladis solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Das gesamte MOUNDS-PROGRAMM, Videos und weitere Blogbeiträge findest du auf der MOUNDS-Seite. Wir sehen uns!


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